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In einer, eigentlich flachen links Kurve, kam mir etwas großes, breites entgegen. Entweder war es ein LKW oder ein Bus. An und für sich kein Problem, die Maschine kurz aufgestellt, einen neuen Scheitelpunkt ins Auge gefasst und die Kurve fertigfahren, so dachte ich.
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich bin dann etwas weiter zum Fahrbahnrand gekommen und siehe da, es lag da einiges an Schotter auf der Straße. Vor mir der Straßengraben und gleich dahinter ein Gegenhang. So blieben mir nur zwei Alternativen.
1. Geradeaus Fahren und über den Straßengraben hinweg in den Gegenhang ..... oder
2. Es doch zu versuchen das Moped um die Kurve zu bekommen.
Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Das Moped weiter nach unten gedrückt und.......... das war es dann.
Das Motorrad machte einen Durchgang bis auf den Asphalt, somit war der Abflug besiegelt und es setzte erst mal die Erinnerung vorübergehend aus. Als ich wieder zu mir kam waren schon Helfer vor Ort, die auf mich einsprachen , ich solle liegen bleiben und mich nicht bewegen, der Krankenwagen sei schon verständigt. So lag ich im Straßengraben und das Motorrad lehnte hinter mir am Hang. Zum Glück blieb es auch dort und viel nicht auf mich herab. Währe ja nicht so angenehm mit dem heißen Motor und Auspuff.
So musste ich erst mal auf die Rettung warten, die aber schon bald eintraf. Da aber aufgrund der Situation meine Verletzungen nicht genau erkannt werden konnten, hatten die Sanitäter Bedenken mich zu bewegen und so musste ich auf dass Eintreffen des Arztes im Graben liegend warten. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Arzt, wie es mir so geht und welche Körperteile ich spüre beziehungsweise bewegen kann, hat man mich dann aus dem Graben gezogen. Nach nochmaliger kurzer Untersuchung brachte man mich in das nächste Krankenhaus nach Lilienfeld. Dort wurde ich dann geröntgt und es wurde links ein doppelter Schambeinbruch und auch extreme Hämatome festgestellt. Das bedeutete, vorerst dort zu bleiben. Am nächsten Tag dann merkte ich erst so richtig was alles schmerzte. Kurz gesagt, außer dem Kopf, den Händen, den Unterschenkeln so wie den Füßen schmerzte so ziemlich alles.
Am Sonntag, dem 3. Tag konnte ich dann mit einer Altweiber-Gehhilfe das erste Mal aufstehen, die Bedeutung liegt dabei auf STEHEN,
denn mit gehen war erst mal gar nichts.
Am 4. Tag schleppte ich mich dann erstmals ein paar Schritte durch das Zimmer.
Am 5. Tag konnte ich schon eine kleine Runde mit der Gehhilfe absolvieren.
Nach einer Woche hatte ich die Nase voll und ich ging *ggg* nein ich schleppte mich zum Auto meines Bruders der mich nach hause brachte.
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